Der Kursteilnehmer soll in Theorie und Praxis mit der sicheren Planung, Vorbereitung und Durchführung von Bergseetauchgängen vertraut gemacht werden.

Voraussetzungen:

 

Mindestalter 14 Jahre; bei Minderjährigen ist die Einverständniserklärung der sorgeberechtigten Eltern (in der Regel beider Elternteile) erforderlich

 

Gültige Tauchtauglichkeitsbescheinigung nach den Richtlinien der SUB, nicht älter als 2 Jahre, bei Teilnehmern über 40 Jahren nicht älter als 1 Jahr.

Erforderliche Ausbildungsstufe:

 

CMAS*, ersatzweise genügt eine vergleichbare Qualifikation entsprechend der S.U.B.-Äquivalenzliste

Anzahl der Pflichttauchgänge (Taucherfahrung):

 

10

Theoretischer Teil:

 

 3 Lehreinheiten

 

    Physikalische Aspekte des Bergseetauchens

    Medizinische Aspekte des Bergseetauchens

    Technische Aspekte des Bergseetauchens

    Tauchgangsplanung und -vorbereitung

    Allgemeine Sicherheitsaspekte beim Bergseetauchen

    Notfallplanung/Rettungskette

    Umweltschutz- und Gewässerschutz

    Gefahren beim Bergseetauchen

 

Praktischer Teil:

 

 Mindestens zwei Tauchgängen in dem die Übungen enthalten sind:

 

    Tauchgangsplanung und Durchführung eines Bergseetauchganges

    Silmulation einer Vereisung, Ventil schließen und Atemreglerwechsel

    Nachbriefing

 

Erfolgskontrolle:

 

Der Ausbilder stellt fest, ob der Bewerber das jeweilige Kursziel erreicht hat. Dies geschieht im theoretischen Teil in Form eines Testes und im praktischen Teil durch zielorientierte Beobachtung. Übungsabschnitte, bei denen der Bewerber Unsicherheiten aufweist, sollen nur dann unmittelbar wiederholt werden, wenn hierdurch kein Risiko für Bewerber und Ausbilder entsteht. Eventuell können zunächst Vorversuche aus geringerer Tiefe durchgeführt werden.

Beurkundung:

 

Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an dem SK sind ein Einkleber für den Taucherpass und eine Urkunde und Brevetkarte.

Ausbilderqualifikation:

 

S.U.B.-Tauchlehrer*/**/***/****