Nach Abschluss des Kurses soll der Teilnehmer über folgendes Wissen verfügen: Die Zusammenstellung der Technische Ausrüstung und den Grund warum diese so aussieht. Die besonderen Fortbewegungstechniken unter Wasser für das Technische Tauchen, Minimumdekompression / Sicherheitsstopps, Ventilmanagement, Notfallsituationen, Tauchgangs Referenzzierung, Gas Management, Handling der Zusatzausrüstung. 

 

Voraussetzungen: Mindestalter: 16 Jahre

 

Der Kurs richtet sich an alle Sporttaucher die mehr Komfort und Sicherheit unter Wasser haben wollen so wie an alle Taucher die in den Trimix- Bereich einsteigen wollen. Für den Kurs „Tec1“ ist der Kurs „Funadamentel“ Voraussetzung!

 

Ausbildungsstufe: Diver */CMAS*; ersatzweise genügt eine vergleichbare Qualifikation entsprechend der SUB- Äquivalenzliste.

 

Anzahl der Pflichttauchgänge: 30 Tauchgänge, davon mindestens 6 innerhalb von 8 Wochen vor Beginn des Kurses. 15 m in Apnoe und 250 m ohne Unterbrechung in 14 Minuten schwimmen.

 

Sonstiges: Gültige Tauchtauglichkeitsbescheinigung nach den Richtlinien des SUB, nicht älter als 2 Jahre, bei Bewerbern über 40 Jahren nicht älter als 1 Jahr

 

Zusatzausrüstung: Ausrüstungsempfehlung „SUB“ - Konfiguration mindestens jedoch, Doppelgerät mit absperrbarer Brücke, ein langer Mitteldruckschlauch mit 1,5 oder 2,1 Meter Länge, und ein kurzer Mitteldruckschlauch mit 55cm bis 60cm Länge, Wing mit Backplate, Nass- oder Trockentauchanzug (Trilaminat ist zu bevorzugen), Gummiflossen bevorzugt, Zeit- und Tiefenmesser, Wetnotes, Reservemaske, Messer, (Tanklampe empfohlen), Spool min. 30m und eine Dekoboje

 

Theoretischer Teil: 4 Unterrichtseinheiten

 

Lehrinhalte: Warum Fundamental? Trimm und Tarierung im Technischen Tauchen. Zusammensetzung der Ausrüstung (streamline)  und den Grund warum diese so aussieht. Was brauche ich wirklich? Kommunikation, Nullzeittauchgänge und mindest Dekompression, Tauchgangsplanung und Gasmanagement, Notfallmanagement, Ventilmanagement, Teamtauchen

 

Beantwortung eines vom Ausbilder vorgelegten Fragebogens zu den vermittelten Lehrinhalten. Dauer der schriftlichen Prüfung Bestimmungen über das Bestehen der theoretischen Prüfung sind auf dem Fragebogen angegeben. Überprüfung der kursspezifischen Fertigkeiten unter Wasser.

 

Praktischer Teil: Übungstauchgänge (mit DTG- & Zusatzausrüstung):

 

Trockenübungen an Land: Flossentechnik, Bereitstellung und Versorgung des langen Schlauches, Anpassung des Tauchgerätes, Funktion der Bestandteile, Ventilmanagement

 

Übungstauchgänge (mit DTG- & Zusatzausrüstung): 4 Tauchgänge

 

Es sollen die im theoretischen Teil gelehrten Skills unter Wasser umgesetzt werden. Es sollen möglichst keine Tauchgänge bei Strömung oder bei unzureichenden Sichtverhältnissen durchgeführt werden. Alle Übungen sollten Trainingscharakter haben und solange geübt werden, bis sie sicher beherrscht werden. Alle Aufgaben und Probleme sollen im Team gelöst werden.

 

Bei den Tauchgängen soll geübt werden: Tarierung und Trimm, zu jedem Tauchgang gehört eine Planung, Vor- und Nachbriefing. Die Fortbewegungstechnik (Frogkick, Helikopterturn,  Backwardkick, etc.) Handling eines "out of air" Tauchers, Ventilmanagement, setzten einer Dekoboje, Tauchen im Team (Buddy awareness). Lösen der Aufgaben im Team (Team awareness)

Erfolgskontrolle: Der Ausbilder stellt durch Auswertung der schriftlichen Prüfung und Anleitung und Überwachung der Übungen im Rahmen der Praxisausbildung fest, ob der Bewerber das jeweilige Kursziel erreicht hat. Der Ausbilder bespricht mit dem Bewerber regelmäßig während und abschließend zum Ende des Kurses den aktuellen Leistungsstand in Theorie und Praxis.